RAHMENPROGRAMM

Neben der Ausstellung der künstlerischen Arbeiten der diesjährigen 10 Emerging Artists auf der UZWEI im Dortmunder U, ist das Begleitprogramm mit Ziel der Vernetzung und Möglichkeiten der Professionalisierung ein wesentlicher Aspekt des Festivals. Das Rahmenprogramm bietet auch in diesem Jahr mit kostenfreien Führungen, Vorträgen und Workshops die Gelegenheit, sich mit den Herausforderungen künstlerischer und kreativer Arbeitsfelder auseinanderzusetzen. Dabei wird das breite Themenfeld der Selbstständigkeit ebenso behandelt wie Fördermöglichkeiten oder der Umgang mit dem Ur- und Medienrecht.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. 
Eine Anmeldung ist - sofern nicht anders angegeben - nicht nötig.


KUNSTVERMITTLUNG

Emerging Artists Dortmund strebt in allen Bereichen eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an. In Kooperation mit dem Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund, wurden im Seminar Bildung und Kommunikation unter Leitung von PD Dr. Jürgen Stiller daher nicht nur Grundlagen der Museumspädagogik erarbeitet, sondern auch deren Anwendung erprobt. Rund 15 Studierende entwickelten begleitend zur Ausstellung ein individuelles Vermittlungsprogramm. Diese öffentlichen Führungen dauern zwischen 45 Minuten und 1 Stunde, basierend auf verschiedenen Konzepten zur Kunstvermittlung und bergen immer wieder neue Möglichkeiten, die ausgestellten künstlerischen Arbeiten kennenzulernen.

 

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RAHMENPROGRAMM

Neben der Ausstellung der künstlerischen Arbeiten der diesjährigen 10 Emerging Artists auf der UZWEI im Dortmunder U, ist das Begleitprogramm mit Ziel der Vernetzung und Möglichkeiten der Professionalisierung ein wesentlicher Aspekt des Festivals. Das Rahmenprogramm bietet auch in diesem Jahr mit kostenfreien Führungen, Vorträgen und Workshops die Gelegenheit, sich mit den Herausforderungen künstlerischer und kreativer Arbeitsfelder auseinanderzusetzen. Dabei wird das breite Themenfeld der Selbstständigkeit ebenso behandelt wie Fördermöglichkeiten oder der Umgang mit dem Ur- und Medienrecht.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

KUNSTVERMITTLUNG

Emerging Artists Dortmund strebt in allen Bereichen eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an. In Kooperation mit dem Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund, wurden im Seminar Bildung und Kommunikation unter Leitung von PD Dr. Jürgen Stiller daher nicht nur Grundlagen der Museumspädagogik erarbeitet, sondern auch deren Anwendung erprobt. Rund 15 Studierende entwickelten begleitend zur Ausstellung ein individuelles Vermittlungsprogramm. Diese öffentlichen Führungen dauern zwischen 45 Minuten und 1 Stunde, basierend auf verschiedenen Konzepten zur Kunstvermittlung und bergen immer wieder neue Möglichkeiten, die ausgestellten künstlerischen Arbeiten kennenzulernen.

Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
von David Mellin und Philipp Hermeling

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Sonntag 13.10.2019, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
von Lea Nabrotzky, Miriam Stolten und Janinka Okoye

Sonntag 13.10.2019, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr
von Lisa Weitekamp und Magda Kizior

Samstag: 19.10.2019, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr
von Pia Schepers, Katja Krähe und Henrike Herzig

 

WORKSHOPS UZWEI

Im Rahmen von "Emerging Artists" sind Kunst-Workshops für Kinder und Jugendliche geplant, die von beteiligten Künstler*innen geleitet werden. Hier steht das künstlerische Selbermachen und Experimentieren im Vordergrund. Aber man kann auch ins Gespräch kommen über das Leben als Künstler*in, woher Ideen kommen oder die Frage, wann ein Kunstwerk fertig ist. Nähere Informationen und die dazugehörigen Termine BALD unter

emerging-artists.com
facebook.com/emergingartistsdortmund
aufderuzwei.de


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Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

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Emerging Artists Dortmund strebt in allen Bereichen eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an. In Kooperation mit dem Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund, wurden im Seminar Bildung und Kommunikation unter Leitung von PD Dr. Jürgen Stiller daher nicht nur Grundlagen der Museumspädagogik erarbeitet, sondern auch deren Anwendung erprobt. Rund 15 Studierende entwickelten begleitend zur Ausstellung ein individuelles Vermittlungsprogramm. Diese öffentlichen Führungen dauern zwischen 45 Minuten und 1 Stunde, basierend auf verschiedenen Konzepten zur Kunstvermittlung und bergen immer wieder neue Möglichkeiten, die ausgestellten künstlerischen Arbeiten kennenzulernen.

Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
von David Mellin und Philipp Hermeling

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Sonntag 13.10.2019, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
von Lea Nabrotzky, Miriam Stolten und Janinka Okoye

Sonntag 13.10.2019, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr
von Lisa Weitekamp und Magda Kizior

Samstag: 19.10.2019, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr
von Pia Schepers, Katja Krähe und Henrike Herzig

 

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Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
von David Mellin und Philipp Hermeling

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Sonntag 13.10.2019, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
von Lea Nabrotzky, Miriam Stolten und Janinka Okoye

Sonntag 13.10.2019, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr
von Lisa Weitekamp und Magda Kizior

Samstag: 19.10.2019, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr
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Emerging Artists Dortmund strebt in allen Bereichen eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an. In Kooperation mit dem Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund, wurden im Seminar Bildung und Kommunikation unter Leitung von PD Dr. Jürgen Stiller daher nicht nur Grundlagen der Museumspädagogik erarbeitet, sondern auch deren Anwendung erprobt. Rund 15 Studierende entwickelten begleitend zur Ausstellung ein individuelles Vermittlungsprogramm. Diese öffentlichen Führungen dauern zwischen 45 Minuten und 1 Stunde, basierend auf verschiedenen Konzepten zur Kunstvermittlung und bergen immer wieder neue Möglichkeiten, die ausgestellten künstlerischen Arbeiten kennenzulernen.

Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
von David Mellin und Philipp Hermeling

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Sonntag 13.10.2019, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
von Lea Nabrotzky, Miriam Stolten und Janinka Okoye

Sonntag 13.10.2019, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr
von Lisa Weitekamp und Magda Kizior

Samstag: 19.10.2019, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr
von Pia Schepers, Katja Krähe und Henrike Herzig

 

WORKSHOPS UZWEI

Im Rahmen von "Emerging Artists" sind Kunst-Workshops für Kinder und Jugendliche geplant, die von beteiligten Künstler*innen geleitet werden. Hier steht das künstlerische Selbermachen und Experimentieren im Vordergrund. Aber man kann auch ins Gespräch kommen über das Leben als Künstler*in, woher Ideen kommen oder die Frage, wann ein Kunstwerk fertig ist. Nähere Informationen und die dazugehörigen Termine BALD unter

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SEPTEMBER

Freitag 13.09.2019, 19.00-Ende offen
Eröffnung und Aftershowparty

ab 19.00 Uhr: Eröffnung im Kino im U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
anschließend: Eröffnung der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
ab 21.00 Uhr: Aftershowparty mit Delicious Frequencies an den Plattentellern
Ort: Rekorder, Gneisenaustr. 55, 44147 Dortmund

Freitag 20.09.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Büning: Ich weiß nicht – 50 Euro?
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
Wer im Design - oder Kreativbereich selbstständig arbeiten will, kann alles selbst entscheiden, muss aber auch alles selbst entscheiden. Das fängt bei der Arbeitshose an und hört bei der Vergütung auf. Es ist sehr verführerisch, sich unfassbar reich zu rechnen oder unterirdische Dumpingpreise anzubieten. Doch entweder fehlen dann die Aufträge und der vermeintliche Reichtum bleibt aus, oder die Arbeit nimmt überhand, ohne dass die niedrigen Honorare zum Überleben reichen. Der Mittelweg aus beidem heißt: logische Kalkulation. Damit genug zum Leben und für die Rente übrigbleibt, erklärt der Designer Christian Büning, wie man Stundensätze ermittelt, nachvollziehbare Angebote schreibt und die unvermeidlichen Fragen zu Beginn einer Selbstständigkeit löst: Was will das Finanzamt wissen? Was sind nochmal Nutzungsrechte? Wie kalkuliere ich, wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme? Wie gehe ich mit Freundschaftsanfragen um?
Dipl.-Designer Christian Büning ist seit 2002 Inhaber des Büro Büning Kommunikation dessen Auftraggeber Institutionen, Unternehmen und Projekte, die auf geplante Kommunikation setzen sind. Zudem ist er Inhaber des Werkstoff Verlags, Präsidiumsmitglied des Berufsverbandes der deutschen Kommunikationsdesigner e.V. (BDG) und Autor der BDG.

Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Montag 23.09.2019, 17.00-19.00 Uhr
Melanie Dahl und Sebastian Grothaus: Im Gründungsalltag motiviert und fokussiert bleiben, während man der Selbstausbeutung ins Gesicht lächelt 
Ort: Werkhalle des Union Gewerbehofs, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund
Wir denken oftmals an große Erfolgsgeschichten, vor Energie sprühende Macher*innen und atemberaubende Pitches wenn wir an Startups, Unternehmer*innen und Kreative denken. Dahinter sieht es häufig nicht immer so glänzend, energievoll und atemberaubend aus. Zweifel, Ängste und Motivationstiefs gehören ebenso zum Gründer*innenalltag. Wie schafft man es motiviert und fokussiert zu bleiben auch wenn es mal nicht so gut läuft, wie übersteht man eine Durststrecke und wie gehe ich mit dem Gefühl der Selbstausbeutung gerade im Bereich der Social Start Ups und Kreativen um? Genau darüber möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen, vom Scheitern berichten, über die Ängste sprechen, die uns nachts nicht schlafen lassen und wie wir damit umgehen die Welt retten zu wollen, aber auch auf die Euros gucken zu müssen. Melanie Dahl als Kommunikationsexpertin, systemische Coach*in und Querdenkerin gibt konkrete Tipps und Tricks für den Alltag und Sebastian Grothaus als Gründer und Finanzierungsberater für Social Startups gibt Einblicke in seinen Alltag.

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von David Mellin und Philipp Hermeling

OKTOBER

Samstag 05.10.2019, 14.00–16.00 Uhr
Georg Divossen: Selbstvermarktung - Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit?
Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
Im Kunstbereich scheint es ein Unwort zu geben, das bei Galeristen, Kunsthistorikern oder Kritikern nur ein verächtliches Naserümpfen hervorruft: Selbstvermarktung. Doch wer sein Kunstschaffen zum Beruf und Broterwerb machen will, muss sich professionalisieren und in der Lage sein, seinen Berufsalltag selbständig organisieren zu können. Gute Kenntnisse der Spielregeln im Kunstmarkt sind zwingend. Networking ist das große Zauberwort – und wer sich in Sachen Internet, Webseitengestaltung und Social Media gut auskennt, hat einen Vorsprung. Das auch heutzutage noch viele Künstler keine eigene Internetseite haben, ist da kaum zu begreifen. In unserer heutigen Medienwelt geht es mehr und mehr um Selbstdarstellung, ob man das nun mag oder nicht. Das kann man negativ verstehen in Anbetracht der Clowns, Schaumschläger und selbsternannten "Genies" – man kann es aber auch positiv sehen, denn Selbstdarstellung bedeutet, sich gegenüber der Öffentlichkeit, gegenüber Sammler*innen, Kunstinteressierten und Pressevertreter*innen positiv und selbstbewusst artikulieren zu können.
Der Vortrag "Selbstvermarktung – Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit" wird auf die verschiedenen Facetten einer professionellen, freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit eingehen und Tipps zur Bewältigung des Berufsalltages liefern – und zwar auch für solche Künstler*innen, die Kunst aus Spaß an der Kunst machen und nicht davon leben wollen oder müssen.
Georg Divossen wurde 1962 in Bonn geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln. Parallel und danach arbeitete er rund 10 Jahre als Verleger im Printbereich, bevor er seine filmerische Arbeit professionalisierte. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als freier Filmemacher in den Bereichen Geschichtsvermittlung, Projektentwicklung und zeitgenössische Kunst. Mit Problemen der Selbstvermarktung hat er naturgemäß tagtäglich zu tun. Divossen gibt seit einigen Jahren das Internetjournal "TALKING ART" und "TALKING ART TOOLBOX" mit Erklärvideos, Filmbeiträgen und Texten zur zeitgenössischen Kunst sowie einem umfangreichen Ausstellungskalender heraus.
talking-art.de / talking-art-toolbox.de

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Freitag 11.10.2019, 18:30-20:00 Uhr
Angelika von Ammon: Förderlandschaft und Förderwesen – Dos and Dont`s
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
In einem einstündigen Vortrag gibt Angelika von Ammon eine Übersicht über die Grundlagen der regionalen und überregionalen Förderlandschaft, deren Struktur und Zuständigkeitsbereiche. Zudem führt sie in die Grundlagen der Fördermittelbeantragung ein, spricht über die Dos and Dont`s bei Antragstellung, Kostenplan und Verwendungsnachweis. Angelika von Ammon schloss ihren Master of Arts der Kulturanalyse und Kulturvermittlung an der TU Dortmund ab und betreut seit 2017 die Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF) des european centre of creative economy (ecce GmbH). Zuvor war sie im Vermittlungsteam des Hartware MedienKunstvereins tätig, unterstützte 2013-2015 die Ruhrtriennale und arbeitet seit 2010 freiberuflich an diversen Kulturprojekten im Ruhrgebiet, München und Wien.

Mittwoch 16.10.2019, 16.00-18.00 Uhr
Timo Reineke: Das weiß doch jeder: Health insurance für Selbständige, Freiberufler*innen und Kreative
Ort: e-port, Mallinckrodtstraße 320, 44147 Dortmund
Während der Gründungsphase gibt es besonders viele To-Dos. Ein sehr wichtiger Aspekt ist das Thema Kranken- und Sozialversicherung. Häufig werden aber viele Gründe gefunden, sich nicht damit beschäftigen zu müssen. Finanzierung, Gründung und Entwicklung der Geschäftsidee nehmen meist mehr als die ganze Zeit in Anspruch. Wir verschaffen dir in kurzer Zeit einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und bieten dir die Sicherheit, nicht nur alles zu verstehen sondern auch auf die aktuellen Informationen zuzugreifen. Aus dem Studium in die Selbständigkeit, gesetzliche und private Krankenversicherung, Krankengeld, Künstlersozialkasse uvm. Timo Reineke: Projektleiter Startup Ruhrgebiet, Techniker Krankenkasse.
Um Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Dortmund wird gebeten: 0231/5023095 oder marita.krey@stadtdo.de OKTOBER Mittwoch 30.10.2019, 18.30-20.00 Uhr Prof. Dr. Ursula Frohne: "Neue Welt" - Ökologien künstlerischer Bildpraxen zwischen (materieller) Kompilation und (digitaler) Recherche Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund In einer materiellen Welt, die von den Kräften und Prozessen des Digitalen durchdrungen ist, kommt der Autonomie von Medien und Maschinen eine neue Bedeutung zu. Ausgehend von Wolfgang Tillmans Projekt "Truth Study Center" (2005–ongoing) geht es in dem Beitrag um den Status der Bilder und der Fotografie in einer nutzerorientierten visuellen Kultur. Über das konstellative Ausstellen vermitteln seine Bildersammlungen wie diese in der Zusammensicht miteinander kommunizieren und unsere Weltsicht kanalisieren. Ähnliche Methoden liegen den Online-Recherchen von Taryn Simon und Aaron Swartz zugrunde: Sie veranschaulichen wie algorithmisch gesteuerte Kommunikationen im Internet autonome Handlungsmuster erzeugen, die unsere Informations- und Wissenssphären nachhaltig strukturieren. Doch zielen künstlerische Auseinandersetzungen mit der Kultur der Digitalität auch auf die hiermit ermöglichte Stärkung der demokratisierenden Potenziale, indem offene Interaktionen etwa die Selbstermächtigung von marginalisierten Gruppen befördern. Die Komplexität dieser gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen voraussetzend, stellt sich die Frage nach den Strukturen der neuen kulturellen Ordnungen und den Ökologien des Digitalen. Prof. Dr. Ursula Frohne ist Professorin für Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie lehrte als Professorin an der Universität zu Köln, als Visiting Professor am Department of Modern Culture and Media der Brown University (USA) sowie als Professorin für Art History an der International University Bremen. Vor Eintritt in ihre Universitätslaufbahn war sie als Hauptkuratorin am Museum für Neue Kunst des ZKM Karlsruhe tätig. Sie betreute in der Vergangenheit etliche Forschungs- und Ausstellungsprojekte und ist derzeitig Leiterin des Forschungsprojektes „Das Skulptur Projekte Archiv Münster. Eine Forschungseinrichtung für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit“ in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur.

Samstag 19.10.2019, 15.00 und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Pia Schepers, Katja Krähe und Henrike Herzig

Mittwoch 30.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Prof. Dr. Ursula Frohne: "Neue Welt" - Ökologien künstlerischer Bildpraxen zwischen (materieller) Kompilation und (digitaler) Recherche
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
In einer materiellen Welt, die von den Kräften und Prozessen des Digitalen durchdrungen ist, kommt der Autonomie von Medien und Maschinen eine neue Bedeutung zu. Ausgehend von Wolfgang Tillmans Projekt "Truth Study Center" (2005–ongoing) geht es in dem Beitrag um den Status der Bilder und der Fotografie in einer nutzerorientierten visuellen Kultur. Über das konstellative Ausstellen vermitteln seine Bildersammlungen wie diese in der Zusammensicht miteinander kommunizieren und unsere Weltsicht kanalisieren. Ähnliche Methoden liegen den Online-Recherchen von Taryn Simon und Aaron Swartz zugrunde: Sie veranschaulichen wie algorithmisch gesteuerte Kommunikationen im Internet autonome Handlungsmuster erzeugen, die unsere Informations- und Wissenssphären nachhaltig strukturieren. Doch zielen künstlerische Auseinandersetzungen mit der Kultur der Digitalität auch auf die hiermit ermöglichte Stärkung der demokratisierenden Potenziale, indem offene Interaktionen etwa die Selbstermächtigung von marginalisierten Gruppen befördern. Die Komplexität dieser gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen voraussetzend, stellt sich die Frage nach den Strukturen der neuen kulturellen Ordnungen und den Ökologien des Digitalen.
Prof. Dr. Ursula Frohne ist Professorin für Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie lehrte als Professorin an der Universität zu Köln, als Visiting Professor am Department of Modern Culture and Media der Brown University (USA) sowie als Professorin für Art History an der International University Bremen. Vor Eintritt in ihre Universitätslaufbahn war sie als Hauptkuratorin am Museum für Neue Kunst des ZKM Karlsruhe tätig. Sie betreute in der Vergangenheit etliche Forschungs- und Ausstellungsprojekte und ist derzeitig Leiterin des Forschungsprojektes „Das Skulptur Projekte Archiv Münster. Eine Forschungseinrichtung für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit“ in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur.

NOVEMBER

Donnerstag 07.11.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Karpus: Urheber- und Medienrecht
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
Wann verletzt Kunst das Urheberrecht? Was macht eigentlich die VG-Bild-Kunst? Was darf ich wie wo veröffentlichen? Rechtsanwalt Christian Karpus ist spezialisiert auf Urheber-, Presse-, Medien- und Markenrecht. An Hand von Fallbeispielen wird er einen Einstieg in das zunächst sehr unübersichtlich und kompliziert scheinende Thema geben und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Kanzlei Karpus wurde im Jahr 2001 von Rechtsanwalt Christian Karpus gegründet und ist seitdem vor allem auf den Gebieten Medienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Arbeitsrecht tätig. Die Kanzlei berät und vertritt seither bundesweit erfolgreich Musiklabels, Künstler*innen und Künstleragent*innen, Musiker*innen, Kabarettist*innen und andere Kulturschaffende sowie kleine und mittelständische Unternehmen in allen Fragen des geistigen Eigentums. Privatpersonen vertritt die Kanzlei vorwiegend im Urheberrecht so z.B. bei Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Tauschbörsen bzw. Filesharing sowie in Markenverletzungsverfahren.  
 

Freitag 15.11.2019, 18.30-20.00 Uhr
Dr. Ralf Peters: Künstler sein im Kapitalismus. Zur Selbstpositionierung Kunstschaffender in einer ökonomisierten Lebenswelt

Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
In seinem Vortrag will Ralf Peters als Künstler anderen Kunstschaffenden ein paar dienliche Hinweise liefern, wie es gelingen könnte, die eigene, innere Position jenseits dessen, was man den Geist des Kapitalismus nennt, zu festigen. Wie soll es möglich sein, in einer global kapitalistischen Welt seine Kunst zu machen, auf Resonanz hoffen zu dürfen und die Mittel zusammenzubringen, die ein Leben ermöglichen, in dem der Raum für die Kunst bereit liegt - ohne zum Opfer der lebensweltlich dominanten kapitalistischen Logik zu werden? Der Vortrag orientiert sich in erster Linie an Schriften und Gedanken des Philosophen Max Scheler, der vor gut 100 Jahren einige Aufsätze zum Geist des Kapitalismus geschrieben hat. Schelers Ideen werden so aufbereitet, dass sie zu einer künstlerischen Selbstpositionierung beitragen können.
Dr. Ralf Peters ist als Künstler er auf den Feldern Extended Voice, Performance Art und Konzeptkunst unterwegs. Er ist promovierter Philosoph und arbeitet als Sprecher und Rezitator. Er beschäftigt sich mit dem Phänomen der menschlichen Stimme. Neben seiner theoretischen und künstlerischen Arbeit begleitet er als anerkannter Roy Hart Stimmlehrer Stimmbefreiungsprozesse von Menschen mit den verschiedensten stimmlichen Erfahrungshintergründen. Peters schreibt und bloggt zu den Themen Kunst und Stimme, mit den Schwerpunkten auf der Verbindung von Stimme und Performance Art, den philosophischen und anthropologischen Aspekten der menschlichen Stimme und den gesellschaftlichen Aspekten des zeitgenössischen Künstlerdaseins. Er ist Mitbegründer und einer der künstlerischen Leiter des Stimm- und Performance-Ensembles KörperSchafftKlang und Vorsitzender des stimmfeld-Vereins. Weitere Informationen unter www.stimmfeld.de

Sonntag 17.11.2019, 16.00-18.00 Uhr
Performance und Katalogpräsentation 
Ort: In der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
--> im Rahmen des Innovative Citizen Festivals
Performance: lom-of-LaMa - Coupled Corporeality. Attempt at shared realities /Versuch gemeinsamer Realitäten

Mit der live-Performance widmet sich das Künstlerduo lom-of-LaMa der Erforschung von Kollektivität und Interkorporalität im analogen und virtuellen Raum und lädt ein, sich die Frage nach der Wahrnehmung von Innen- und Außenwelt, Distanz und Intimität, sowie der physischen und psychischen Präsenz innerhalb gleichzeitiger Realitäten zu stellen.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Blick in den druckfrischen Abschlusskatalog zu werfen und ihn – zum exklusiven Vorteilspreis – käuflich zu erwerben.

Innovative Citizen Festival
Die Maker-Kultur verbindet die Idee des Selbermachens mit modernen digitalen Techniken. 2019 findet das Festival für eine demokratischere Technik vom 15. bis zum 17. November in Dortmund statt.

Mehr Infos HIER

SEPTEMBER

Freitag 13.09.2019, 19.00-Ende offen
Eröffnung und Aftershowparty

ab 19.00 Uhr: Eröffnung im Kino im U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
anschließend: Eröffnung der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
ab 21.00 Uhr: Aftershowparty mit Delicious Frequencies an den Plattentellern
Ort: Rekorder, Gneisenaustr. 55, 44147 Dortmund

Freitag 20.09.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Büning: Ich weiß nicht – 50 Euro?
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
Wer als im Designer - oder Kreativbereich selbstständig arbeiten will, kann alles selbst entscheiden, muss aber auch alles selbst entscheiden. Das fängt bei der Arbeitshose an und hört bei der Vergütung auf. Es ist sehr verführerisch, sich unfassbar reich zu rechnen oder unterirdische Dumpingpreise anzubieten. Doch entweder fehlen dann die Aufträge und der vermeintliche Reichtum bleibt aus, oder die Arbeit nimmt überhand, ohne dass die niedrigen Honorare zum Überleben reichen. Der Mittelweg aus beidem heißt: logische Kalkulation. Damit genug zum Leben und für die Rente übrigbleibt, erklärt der Designer Christian Büning, wie man Stundensätze ermittelt, nachvollziehbare Angebote schreibt und die unvermeidlichen Fragen zu Beginn einer Selbstständigkeit löst: Was will das Finanzamt wissen? Was sind nochmal Nutzungsrechte? Wie kalkuliere ich, wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme? Wie gehe ich mit Freundschaftsanfragen um?
Dipl.-Designer Christian Büning ist seit 2002 Inhaber des Büro Büning Kommunikation dessen Auftraggeber Institutionen, Unternehmen und Projekte, die auf geplante Kommunikation setzen sind. Zudem ist er Inhaber des Werkstoff Verlags, Präsidiumsmitglied des Berufsverbandes der deutschen Kommunikationsdesigner e.V. (BDG) und Autor der BDG.

Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Montag 23.09.2019, 17.00-19.00 Uhr
Melanie Dahl und Sebastian Grothaus: Im Gründungsalltag motiviert und fokussiert bleiben, während man der Selbstausbeutung ins Gesicht lächelt 
Ort: Werkhalle des Union Gewerbehofs, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund
Wir denken oftmals an große Erfolgsgeschichten, vor Energie sprühende Macher*innen und atemberaubende Pitches wenn wir an Startups, Unternehmer*innen und Kreative denken. Dahinter sieht es häufig nicht immer so glänzend, energievoll und atemberaubend aus. Zweifel, Ängste und Motivationstiefs gehören ebenso zum Gründer*innenalltag. Wie schafft man es motiviert und fokussiert zu bleiben auch wenn es mal nicht so gut läuft, wie übersteht man eine Durststrecke und wie gehe ich mit dem Gefühl der Selbstausbeutung gerade im Bereich der Social Start Ups und Kreativen um? Genau darüber möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen, vom Scheitern berichten, über die Ängste sprechen, die uns nachts nicht schlafen lassen und wie wir damit umgehen die Welt retten zu wollen, aber auch auf die Euros gucken zu müssen. Melanie Dahl als Kommunikationsexpertin, systemische Coach*in und Querdenkerin gibt konkrete Tipps und Tricks für den Alltag und Sebastian Grothaus als Gründer und Finanzierungsberater für Social Startups gibt Einblicke in seinen Alltag.
Um Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Dortmund wird gebeten: 0231/5023095 oder marita.krey@stadtdo.de

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von David Mellin und Philipp Hermeling

 

OKTOBER

Samstag 05.10.2019, 14.00–16.00 Uhr
Georg Divossen: Selbstvermarktung - Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit?
Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
Im Kunstbereich scheint es ein Unwort zu geben, das bei Galeristen, Kunsthistorikern oder Kritikern nur ein verächtliches Naserümpfen hervorruft: Selbstvermarktung. Doch wer sein Kunstschaffen zum Beruf und Broterwerb machen will, muss sich professionalisieren und in der Lage sein, seinen Berufsalltag selbständig organisieren zu können. Gute Kenntnisse der Spielregeln im Kunstmarkt sind zwingend. Networking ist das große Zauberwort – und wer sich in Sachen Internet, Webseitengestaltung und Social Media gut auskennt, hat einen Vorsprung. Das auch heutzutage noch viele Künstler keine eigene Internetseite haben, ist da kaum zu begreifen. In unserer heutigen Medienwelt geht es mehr und mehr um Selbstdarstellung, ob man das nun mag oder nicht. Das kann man negativ verstehen in Anbetracht der Clowns, Schaumschläger und selbsternannten "Genies" – man kann es aber auch positiv sehen, denn Selbstdarstellung bedeutet, sich gegenüber der Öffentlichkeit, gegenüber Sammler*innen, Kunstinteressierten und Pressevertreter*innen positiv und selbstbewusst artikulieren zu können.
Der Vortrag "Selbstvermarktung – Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit" wird auf die verschiedenen Facetten einer professionellen, freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit eingehen und Tipps zur Bewältigung des Berufsalltages liefern – und zwar auch für solche Künstler*innen, die Kunst aus Spaß an der Kunst machen und nicht davon leben wollen oder müssen.
Georg Divossen wurde 1962 in Bonn geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln. Parallel und danach arbeitete er rund 10 Jahre als Verleger im Printbereich, bevor er seine filmerische Arbeit professionalisierte. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als freier Filmemacher in den Bereichen Geschichtsvermittlung, Projektentwicklung und zeitgenössische Kunst. Mit Problemen der Selbstvermarktung hat er naturgemäß tagtäglich zu tun. Divossen gibt seit einigen Jahren das Internetjournal "TALKING ART" und "TALKING ART TOOLBOX" mit Erklärvideos, Filmbeiträgen und Texten zur zeitgenössischen Kunst sowie einem umfangreichen Ausstellungskalender heraus.
talking-art.de / talking-art-toolbox.de

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Donnerstag 10.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Karpus: Urheber- und Medienrecht
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
Wann verletzt Kunst das Urheberrecht? Was macht eigentlich die VG-Bild-Kunst? Was darf ich wie wo veröffentlichen? Rechtsanwalt Christian Karpus ist spezialisiert auf Urheber-, Presse-, Medien- und Markenrecht. An Hand von Fallbeispielen wird er einen Einstieg in das zunächst sehr unübersichtlich und kompliziert scheinende Thema geben und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Kanzlei Karpus wurde im Jahr 2001 von Rechtsanwalt Christian Karpus gegründet und ist seitdem vor allem auf den Gebieten Medienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Arbeitsrecht tätig. Die Kanzlei berät und vertritt seither bundesweit erfolgreich Musiklabels, Künstler*innen und Künstleragent*innen, Musiker*innen, Kabarettist*innen und andere Kulturschaffende sowie kleine und mittelständische Unternehmen in allen Fragen des geistigen Eigentums. Privatpersonen vertritt die Kanzlei vorwiegend im Urheberrecht so z.B. bei Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Tauschbörsen bzw. Filesharing sowie in Markenverletzungsverfahren.
  

Freitag 11.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Angelika von Ammon: Förderlandschaft und Förderwesen – Dos and Dont`s
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
In einem einstündigen Vortrag gibt Angelika von Ammon eine Übersicht über die Grundlagen der regionalen und überregionalen Förderlandschaft, deren Struktur und Zuständigkeitsbereiche. Zudem führt sie in die Grundlagen der Fördermittelbeantragung ein, spricht über die Dos and Dont`s bei Antragstellung, Kostenplan und Verwendungsnachweis.
Angelika von Ammon schloss ihren Master of Arts der Kulturanalyse und Kulturvermittlung an der TU Dortmund ab und betreut seit 2017 die Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF) des european centre of creative economy (ecce GmbH). Zuvor war sie im Vermittlungsteam des Hartware MedienKunstvereins tätig, unterstützte 2013-2015 die Ruhrtriennale und arbeitet seit 2010 freiberuflich an diversen Kulturprojekten im Ruhrgebiet, München und Wien.

Sonntag 13.10.2019, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung Lea Nabrotzky, Miriam Stolten und Janinka Okoye


Sonntag 13.10.2019, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Lisa Weitekamp und Magda Kizior

Mittwoch 16.10.2019, 16.00-18.00 Uhr
Timo Reineke: Das weiß doch jeder: Health insurance für Selbständige, Freiberufler*innen und Kreative
Ort: e-port, Mallinckrodtstraße 320, 44147 Dortmund
Während der Gründungsphase gibt es besonders viele To-Dos. Ein sehr wichtiger Aspekt ist das Thema Kranken- und Sozialversicherung. Häufig werden aber viele Gründe gefunden, sich nicht damit beschäftigen zu müssen. Finanzierung, Gründung und Entwicklung der Geschäftsidee nehmen meist mehr als die ganze Zeit in Anspruch. Wir verschaffen dir in kurzer Zeit einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und bieten dir die Sicherheit, nicht nur alles zu verstehen sondern auch auf die aktuellen Informationen zuzugreifen. Aus dem Studium in die Selbständigkeit, gesetzliche und private Krankenversicherung, Krankengeld, Künstlersozialkasse uvm.
Timo Reineke: Projektleiter Startup Ruhrgebiet, Techniker Krankenkasse

Um Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Dortmund wird gebeten: 0231/5023095 oder marita.krey@stadtdo.de

Samstag: 19.10.2019, 15.00 und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Pia Schepers, Katja Krähe und Henrike Herzig

Mittwoch 30.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Prof. Dr. Ursula Frohne: "Neue Welt" - Ökologien künstlerischer Bildpraxen zwischen (materieller) Kompilation und (digitaler) Recherche 
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
In einer materiellen Welt, die von den Kräften und Prozessen des Digitalen durchdrungen ist, kommt der Autonomie von Medien und Maschinen eine neue Bedeutung zu. Ausgehend von Wolfgang Tillmans Projekt "Truth Study Center" (2005–ongoing) geht es in dem Beitrag um den Status der Bilder und der Fotografie in einer nutzerorientierten visuellen Kultur. Über das konstellative Ausstellen vermitteln seine Bildersammlungen wie diese in der Zusammensicht miteinander kommunizieren und unsere Weltsicht kanalisieren. Ähnliche Methoden liegen den Online-Recherchen von Taryn Simon und Aaron Swartz zugrunde: Sie veranschaulichen wie algorithmisch gesteuerte Kommunikationen im Internet autonome Handlungsmuster erzeugen, die unsere Informations- und Wissenssphären nachhaltig strukturieren. Doch zielen künstlerische Auseinandersetzungen mit der Kultur der Digitalität auch auf die hiermit ermöglichte Stärkung der demokratisierenden Potenziale, indem offene Interaktionen etwa die Selbstermächtigung von marginalisierten Gruppen befördern. Die Komplexität dieser gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen voraussetzend, stellt sich die Frage nach den Strukturen der neuen kulturellen Ordnungen und den Ökologien des Digitalen.
Prof. Dr. Ursula Frohne ist Professorin für Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie lehrte als Professorin an der Universität zu Köln, als Visiting Professor am Department of Modern Culture and Media der Brown University (USA) sowie als Professorin für Art History an der International University Bremen. Vor Eintritt in ihre Universitätslaufbahn war sie als Hauptkuratorin am Museum für Neue Kunst des ZKM Karlsruhe tätig. Sie betreute in der Vergangenheit etliche Forschungs- und Ausstellungsprojekte und ist derzeitig Leiterin des Forschungsprojektes „Das Skulptur Projekte Archiv Münster. Eine Forschungseinrichtung für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit“ in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur.

 

NOVEMBER

Freitag, 15. 11.2019, 18.30-20.00 Uhr
Dr. Ralf Peters: Künstler sein im Kapitalismus. Zur Selbstpositionierung Kunstschaffender in einer ökonomisierten Lebenswelt

Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
In seinem Vortrag will Ralf Peters als Künstler anderen Kunstschaffenden ein paar dienliche Hinweise liefern, wie es gelingen könnte, die eigene, innere Position jenseits dessen, was man den Geist des Kapitalismus nennt, zu festigen. Wie soll es möglich sein, in einer global kapitalistischen Welt seine Kunst zu machen, auf Resonanz hoffen zu dürfen und die Mittel zusammenzubringen, die ein Leben ermöglichen, in dem der Raum für die Kunst bereit liegt - ohne zum Opfer der lebensweltlich dominanten kapitalistischen Logik zu werden? Der Vortrag orientiert sich in erster Linie an Schriften und Gedanken des Philosophen Max Scheler, der vor gut 100 Jahren einige Aufsätze zum Geist des Kapitalismus geschrieben hat. Schelers Ideen werden so aufbereitet, dass sie zu einer künstlerischen Selbstpositionierung beitragen können.
Dr. Ralf Peters ist als Künstler er auf den Feldern Extended Voice, Performance Art und Konzeptkunst unterwegs. Er ist promovierter Philosoph und arbeitet als Sprecher und Rezitator. Er beschäftigt sich mit dem Phänomen der menschlichen Stimme. Neben seiner theoretischen und künstlerischen Arbeit begleitet er als anerkannter Roy Hart Stimmlehrer Stimmbefreiungsprozesse von Menschen mit den verschiedensten stimmlichen Erfahrungshintergründen. Peters schreibt und bloggt zu den Themen Kunst und Stimme, mit den Schwerpunkten auf der Verbindung von Stimme und Performance Art, den philosophischen und anthropologischen Aspekten der menschlichen Stimme und den gesellschaftlichen Aspekten des zeitgenössischen Künstlerdaseins. Er ist Mitbegründer und einer der künstlerischen Leiter des Stimm- und Performance-Ensembles KörperSchafftKlang und Vorsitzender des stimmfeld-Vereins. Weitere Informationen unter www.stimmfeld.de

Sonntag 17.11.2019, 16.00-18.00 Uhr
Performance und Katalogpräsentation 
Ort: In der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
Performance: lom-of-LaMa - Coupled Corporeality. Attempt at shared realities /Versuch gemeinsamer Realitäten

Mit der live-Performance „Coupled Corporeality“ widmet sich das Künstlerduo lom-of-LaMa der Erforschung von Kollektivität und Interkorporalität im analogen und virtuellen Raum und lädt ein, sich die Frage nach der Wahrnehmung von Innen- und Außenwelt, Distanz und Intimität, sowie der physischen und psychischen Präsenz innerhalb gleichzeitiger Realitäten zu stellen.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Blick in den druckfrischen Abschlusskatalog zu werfen und ihn – zum exklusiven Vorteilspreis – käuflich zu erwerben.

 

SEPTEMBER

Freitag 13.09.2019, 19.00-Ende offen
Eröffnung und Aftershowparty

ab 19.00 Uhr: Eröffnung im Kino im U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
anschließend: Eröffnung der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
ab 21.00 Uhr: Aftershowparty mit Delicious Frequencies an den Plattentellern
Ort: Rekorder, Gneisenaustr. 55, 44147 Dortmund

Freitag 20.09.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Büning: Ich weiß nicht – 50 Euro?
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
Wer als im Designer - oder Kreativbereich selbstständig arbeiten will, kann alles selbst entscheiden, muss aber auch alles selbst entscheiden. Das fängt bei der Arbeitshose an und hört bei der Vergütung auf. Es ist sehr verführerisch, sich unfassbar reich zu rechnen oder unterirdische Dumpingpreise anzubieten. Doch entweder fehlen dann die Aufträge und der vermeintliche Reichtum bleibt aus, oder die Arbeit nimmt überhand, ohne dass die niedrigen Honorare zum Überleben reichen. Der Mittelweg aus beidem heißt: logische Kalkulation. Damit genug zum Leben und für die Rente übrigbleibt, erklärt der Designer Christian Büning, wie man Stundensätze ermittelt, nachvollziehbare Angebote schreibt und die unvermeidlichen Fragen zu Beginn einer Selbstständigkeit löst: Was will das Finanzamt wissen? Was sind nochmal Nutzungsrechte? Wie kalkuliere ich, wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme? Wie gehe ich mit Freundschaftsanfragen um?
Dipl.-Designer Christian Büning ist seit 2002 Inhaber des Büro Büning Kommunikation dessen Auftraggeber Institutionen, Unternehmen und Projekte, die auf geplante Kommunikation setzen sind. Zudem ist er Inhaber des Werkstoff Verlags, Präsidiumsmitglied des Berufsverbandes der deutschen Kommunikationsdesigner e.V. (BDG) und Autor der BDG.

Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Montag 23.09.2019, 17.00-19.00 Uhr
Melanie Dahl und Sebastian Grothaus: Im Gründungsalltag motiviert und fokussiert bleiben, während man der Selbstausbeutung ins Gesicht lächelt 
Ort: Werkhalle des Union Gewerbehofs, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund
Wir denken oftmals an große Erfolgsgeschichten, vor Energie sprühende Macher*innen und atemberaubende Pitches wenn wir an Startups, Unternehmer*innen und Kreative denken. Dahinter sieht es häufig nicht immer so glänzend, energievoll und atemberaubend aus. Zweifel, Ängste und Motivationstiefs gehören ebenso zum Gründer*innenalltag. Wie schafft man es motiviert und fokussiert zu bleiben auch wenn es mal nicht so gut läuft, wie übersteht man eine Durststrecke und wie gehe ich mit dem Gefühl der Selbstausbeutung gerade im Bereich der Social Start Ups und Kreativen um? Genau darüber möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen, vom Scheitern berichten, über die Ängste sprechen, die uns nachts nicht schlafen lassen und wie wir damit umgehen die Welt retten zu wollen, aber auch auf die Euros gucken zu müssen. Melanie Dahl als Kommunikationsexpertin, systemische Coach*in und Querdenkerin gibt konkrete Tipps und Tricks für den Alltag und Sebastian Grothaus als Gründer und Finanzierungsberater für Social Startups gibt Einblicke in seinen Alltag.
Um Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Dortmund wird gebeten: 0231/5023095 oder marita.krey@stadtdo.de

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von David Mellin und Philipp Hermeling

 

OKTOBER

Samstag 05.10.2019, 14.00–16.00 Uhr
Georg Divossen: Selbstvermarktung - Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit?
Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
Im Kunstbereich scheint es ein Unwort zu geben, das bei Galeristen, Kunsthistorikern oder Kritikern nur ein verächtliches Naserümpfen hervorruft: Selbstvermarktung. Doch wer sein Kunstschaffen zum Beruf und Broterwerb machen will, muss sich professionalisieren und in der Lage sein, seinen Berufsalltag selbständig organisieren zu können. Gute Kenntnisse der Spielregeln im Kunstmarkt sind zwingend. Networking ist das große Zauberwort – und wer sich in Sachen Internet, Webseitengestaltung und Social Media gut auskennt, hat einen Vorsprung. Das auch heutzutage noch viele Künstler keine eigene Internetseite haben, ist da kaum zu begreifen. In unserer heutigen Medienwelt geht es mehr und mehr um Selbstdarstellung, ob man das nun mag oder nicht. Das kann man negativ verstehen in Anbetracht der Clowns, Schaumschläger und selbsternannten "Genies" – man kann es aber auch positiv sehen, denn Selbstdarstellung bedeutet, sich gegenüber der Öffentlichkeit, gegenüber Sammler*innen, Kunstinteressierten und Pressevertreter*innen positiv und selbstbewusst artikulieren zu können.
Der Vortrag "Selbstvermarktung – Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit" wird auf die verschiedenen Facetten einer professionellen, freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit eingehen und Tipps zur Bewältigung des Berufsalltages liefern – und zwar auch für solche Künstler*innen, die Kunst aus Spaß an der Kunst machen und nicht davon leben wollen oder müssen.
Georg Divossen wurde 1962 in Bonn geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln. Parallel und danach arbeitete er rund 10 Jahre als Verleger im Printbereich, bevor er seine filmerische Arbeit professionalisierte. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als freier Filmemacher in den Bereichen Geschichtsvermittlung, Projektentwicklung und zeitgenössische Kunst. Mit Problemen der Selbstvermarktung hat er naturgemäß tagtäglich zu tun. Divossen gibt seit einigen Jahren das Internetjournal "TALKING ART" und "TALKING ART TOOLBOX" mit Erklärvideos, Filmbeiträgen und Texten zur zeitgenössischen Kunst sowie einem umfangreichen Ausstellungskalender heraus.
talking-art.de / talking-art-toolbox.de

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Donnerstag 10.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Karpus: Urheber- und Medienrecht
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
Wann verletzt Kunst das Urheberrecht? Was macht eigentlich die VG-Bild-Kunst? Was darf ich wie wo veröffentlichen? Rechtsanwalt Christian Karpus ist spezialisiert auf Urheber-, Presse-, Medien- und Markenrecht. An Hand von Fallbeispielen wird er einen Einstieg in das zunächst sehr unübersichtlich und kompliziert scheinende Thema geben und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Kanzlei Karpus wurde im Jahr 2001 von Rechtsanwalt Christian Karpus gegründet und ist seitdem vor allem auf den Gebieten Medienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Arbeitsrecht tätig. Die Kanzlei berät und vertritt seither bundesweit erfolgreich Musiklabels, Künstler*innen und Künstleragent*innen, Musiker*innen, Kabarettist*innen und andere Kulturschaffende sowie kleine und mittelständische Unternehmen in allen Fragen des geistigen Eigentums. Privatpersonen vertritt die Kanzlei vorwiegend im Urheberrecht so z.B. bei Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Tauschbörsen bzw. Filesharing sowie in Markenverletzungsverfahren.
  

Freitag 11.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Angelika von Ammon: Förderlandschaft und Förderwesen – Dos and Dont`s
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
In einem einstündigen Vortrag gibt Angelika von Ammon eine Übersicht über die Grundlagen der regionalen und überregionalen Förderlandschaft, deren Struktur und Zuständigkeitsbereiche. Zudem führt sie in die Grundlagen der Fördermittelbeantragung ein, spricht über die Dos and Dont`s bei Antragstellung, Kostenplan und Verwendungsnachweis.
Angelika von Ammon schloss ihren Master of Arts der Kulturanalyse und Kulturvermittlung an der TU Dortmund ab und betreut seit 2017 die Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF) des european centre of creative economy (ecce GmbH). Zuvor war sie im Vermittlungsteam des Hartware MedienKunstvereins tätig, unterstützte 2013-2015 die Ruhrtriennale und arbeitet seit 2010 freiberuflich an diversen Kulturprojekten im Ruhrgebiet, München und Wien.

Sonntag 13.10.2019, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung Lea Nabrotzky, Miriam Stolten und Janinka Okoye


Sonntag 13.10.2019, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Lisa Weitekamp und Magda Kizior

Mittwoch 16.10.2019, 16.00-18.00 Uhr
Timo Reineke: Das weiß doch jeder: Health insurance für Selbständige, Freiberufler*innen und Kreative
Ort: e-port, Mallinckrodtstraße 320, 44147 Dortmund
Während der Gründungsphase gibt es besonders viele To-Dos. Ein sehr wichtiger Aspekt ist das Thema Kranken- und Sozialversicherung. Häufig werden aber viele Gründe gefunden, sich nicht damit beschäftigen zu müssen. Finanzierung, Gründung und Entwicklung der Geschäftsidee nehmen meist mehr als die ganze Zeit in Anspruch. Wir verschaffen dir in kurzer Zeit einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und bieten dir die Sicherheit, nicht nur alles zu verstehen sondern auch auf die aktuellen Informationen zuzugreifen. Aus dem Studium in die Selbständigkeit, gesetzliche und private Krankenversicherung, Krankengeld, Künstlersozialkasse uvm.
Timo Reineke: Projektleiter Startup Ruhrgebiet, Techniker Krankenkasse

Um Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Dortmund wird gebeten: 0231/5023095 oder marita.krey@stadtdo.de

Samstag: 19.10.2019, 15.00 und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Pia Schepers, Katja Krähe und Henrike Herzig

Mittwoch 30.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Prof. Dr. Ursula Frohne: "Neue Welt" - Ökologien künstlerischer Bildpraxen zwischen (materieller) Kompilation und (digitaler) Recherche 
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
In einer materiellen Welt, die von den Kräften und Prozessen des Digitalen durchdrungen ist, kommt der Autonomie von Medien und Maschinen eine neue Bedeutung zu. Ausgehend von Wolfgang Tillmans Projekt "Truth Study Center" (2005–ongoing) geht es in dem Beitrag um den Status der Bilder und der Fotografie in einer nutzerorientierten visuellen Kultur. Über das konstellative Ausstellen vermitteln seine Bildersammlungen wie diese in der Zusammensicht miteinander kommunizieren und unsere Weltsicht kanalisieren. Ähnliche Methoden liegen den Online-Recherchen von Taryn Simon und Aaron Swartz zugrunde: Sie veranschaulichen wie algorithmisch gesteuerte Kommunikationen im Internet autonome Handlungsmuster erzeugen, die unsere Informations- und Wissenssphären nachhaltig strukturieren. Doch zielen künstlerische Auseinandersetzungen mit der Kultur der Digitalität auch auf die hiermit ermöglichte Stärkung der demokratisierenden Potenziale, indem offene Interaktionen etwa die Selbstermächtigung von marginalisierten Gruppen befördern. Die Komplexität dieser gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen voraussetzend, stellt sich die Frage nach den Strukturen der neuen kulturellen Ordnungen und den Ökologien des Digitalen.
Prof. Dr. Ursula Frohne ist Professorin für Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie lehrte als Professorin an der Universität zu Köln, als Visiting Professor am Department of Modern Culture and Media der Brown University (USA) sowie als Professorin für Art History an der International University Bremen. Vor Eintritt in ihre Universitätslaufbahn war sie als Hauptkuratorin am Museum für Neue Kunst des ZKM Karlsruhe tätig. Sie betreute in der Vergangenheit etliche Forschungs- und Ausstellungsprojekte und ist derzeitig Leiterin des Forschungsprojektes „Das Skulptur Projekte Archiv Münster. Eine Forschungseinrichtung für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit“ in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur.

 

NOVEMBER

Freitag, 15. 11.2019, 18.30-20.00 Uhr
Dr. Ralf Peters: Künstler sein im Kapitalismus. Zur Selbstpositionierung Kunstschaffender in einer ökonomisierten Lebenswelt

Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
In seinem Vortrag will Ralf Peters als Künstler anderen Kunstschaffenden ein paar dienliche Hinweise liefern, wie es gelingen könnte, die eigene, innere Position jenseits dessen, was man den Geist des Kapitalismus nennt, zu festigen. Wie soll es möglich sein, in einer global kapitalistischen Welt seine Kunst zu machen, auf Resonanz hoffen zu dürfen und die Mittel zusammenzubringen, die ein Leben ermöglichen, in dem der Raum für die Kunst bereit liegt - ohne zum Opfer der lebensweltlich dominanten kapitalistischen Logik zu werden? Der Vortrag orientiert sich in erster Linie an Schriften und Gedanken des Philosophen Max Scheler, der vor gut 100 Jahren einige Aufsätze zum Geist des Kapitalismus geschrieben hat. Schelers Ideen werden so aufbereitet, dass sie zu einer künstlerischen Selbstpositionierung beitragen können.
Dr. Ralf Peters ist als Künstler er auf den Feldern Extended Voice, Performance Art und Konzeptkunst unterwegs. Er ist promovierter Philosoph und arbeitet als Sprecher und Rezitator. Er beschäftigt sich mit dem Phänomen der menschlichen Stimme. Neben seiner theoretischen und künstlerischen Arbeit begleitet er als anerkannter Roy Hart Stimmlehrer Stimmbefreiungsprozesse von Menschen mit den verschiedensten stimmlichen Erfahrungshintergründen. Peters schreibt und bloggt zu den Themen Kunst und Stimme, mit den Schwerpunkten auf der Verbindung von Stimme und Performance Art, den philosophischen und anthropologischen Aspekten der menschlichen Stimme und den gesellschaftlichen Aspekten des zeitgenössischen Künstlerdaseins. Er ist Mitbegründer und einer der künstlerischen Leiter des Stimm- und Performance-Ensembles KörperSchafftKlang und Vorsitzender des stimmfeld-Vereins. Weitere Informationen unter www.stimmfeld.de

Sonntag 17.11.2019, 16.00-18.00 Uhr
Performance und Katalogpräsentation 
Ort: In der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
Performance: lom-of-LaMa - Coupled Corporeality. Attempt at shared realities /Versuch gemeinsamer Realitäten

Mit der live-Performance „Coupled Corporeality“ widmet sich das Künstlerduo lom-of-LaMa der Erforschung von Kollektivität und Interkorporalität im analogen und virtuellen Raum und lädt ein, sich die Frage nach der Wahrnehmung von Innen- und Außenwelt, Distanz und Intimität, sowie der physischen und psychischen Präsenz innerhalb gleichzeitiger Realitäten zu stellen.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Blick in den druckfrischen Abschlusskatalog zu werfen und ihn – zum exklusiven Vorteilspreis – käuflich zu erwerben.

 

SEPTEMBER

Freitag 13.09.2019, 19.00-Ende offen
Eröffnung und Aftershowparty

ab 19.00 Uhr: Eröffnung im Kino im U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
anschließend: Eröffnung der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
ab 21.00 Uhr: Aftershowparty mit Delicious Frequencies an den Plattentellern
Ort: Rekorder, Gneisenaustr. 55, 44147 Dortmund

Freitag 20.09.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Büning: Ich weiß nicht – 50 Euro?
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
Wer als im Designer - oder Kreativbereich selbstständig arbeiten will, kann alles selbst entscheiden, muss aber auch alles selbst entscheiden. Das fängt bei der Arbeitshose an und hört bei der Vergütung auf. Es ist sehr verführerisch, sich unfassbar reich zu rechnen oder unterirdische Dumpingpreise anzubieten. Doch entweder fehlen dann die Aufträge und der vermeintliche Reichtum bleibt aus, oder die Arbeit nimmt überhand, ohne dass die niedrigen Honorare zum Überleben reichen. Der Mittelweg aus beidem heißt: logische Kalkulation. Damit genug zum Leben und für die Rente übrigbleibt, erklärt der Designer Christian Büning, wie man Stundensätze ermittelt, nachvollziehbare Angebote schreibt und die unvermeidlichen Fragen zu Beginn einer Selbstständigkeit löst: Was will das Finanzamt wissen? Was sind nochmal Nutzungsrechte? Wie kalkuliere ich, wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme? Wie gehe ich mit Freundschaftsanfragen um?
Dipl.-Designer Christian Büning ist seit 2002 Inhaber des Büro Büning Kommunikation dessen Auftraggeber Institutionen, Unternehmen und Projekte, die auf geplante Kommunikation setzen sind. Zudem ist er Inhaber des Werkstoff Verlags, Präsidiumsmitglied des Berufsverbandes der deutschen Kommunikationsdesigner e.V. (BDG) und Autor der BDG.

Samstag 21.09.2019, 18.00 Uhr, 19.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung zur Museumsnacht von Ines Ockrey und Cara-Milena Zaremba

Montag 23.09.2019, 17.00-19.00 Uhr
Melanie Dahl und Sebastian Grothaus: Im Gründungsalltag motiviert und fokussiert bleiben, während man der Selbstausbeutung ins Gesicht lächelt 
Ort: Werkhalle des Union Gewerbehofs, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund
Wir denken oftmals an große Erfolgsgeschichten, vor Energie sprühende Macher*innen und atemberaubende Pitches wenn wir an Startups, Unternehmer*innen und Kreative denken. Dahinter sieht es häufig nicht immer so glänzend, energievoll und atemberaubend aus. Zweifel, Ängste und Motivationstiefs gehören ebenso zum Gründer*innenalltag. Wie schafft man es motiviert und fokussiert zu bleiben auch wenn es mal nicht so gut läuft, wie übersteht man eine Durststrecke und wie gehe ich mit dem Gefühl der Selbstausbeutung gerade im Bereich der Social Start Ups und Kreativen um? Genau darüber möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen, vom Scheitern berichten, über die Ängste sprechen, die uns nachts nicht schlafen lassen und wie wir damit umgehen die Welt retten zu wollen, aber auch auf die Euros gucken zu müssen. Melanie Dahl als Kommunikationsexpertin, systemische Coach*in und Querdenkerin gibt konkrete Tipps und Tricks für den Alltag und Sebastian Grothaus als Gründer und Finanzierungsberater für Social Startups gibt Einblicke in seinen Alltag.
Um Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Dortmund wird gebeten: 0231/5023095 oder marita.krey@stadtdo.de

Sonntag 29.09.2019, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von David Mellin und Philipp Hermeling

 

OKTOBER

Samstag 05.10.2019, 14.00–16.00 Uhr
Georg Divossen: Selbstvermarktung - Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit?
Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
Im Kunstbereich scheint es ein Unwort zu geben, das bei Galeristen, Kunsthistorikern oder Kritikern nur ein verächtliches Naserümpfen hervorruft: Selbstvermarktung. Doch wer sein Kunstschaffen zum Beruf und Broterwerb machen will, muss sich professionalisieren und in der Lage sein, seinen Berufsalltag selbständig organisieren zu können. Gute Kenntnisse der Spielregeln im Kunstmarkt sind zwingend. Networking ist das große Zauberwort – und wer sich in Sachen Internet, Webseitengestaltung und Social Media gut auskennt, hat einen Vorsprung. Das auch heutzutage noch viele Künstler keine eigene Internetseite haben, ist da kaum zu begreifen. In unserer heutigen Medienwelt geht es mehr und mehr um Selbstdarstellung, ob man das nun mag oder nicht. Das kann man negativ verstehen in Anbetracht der Clowns, Schaumschläger und selbsternannten "Genies" – man kann es aber auch positiv sehen, denn Selbstdarstellung bedeutet, sich gegenüber der Öffentlichkeit, gegenüber Sammler*innen, Kunstinteressierten und Pressevertreter*innen positiv und selbstbewusst artikulieren zu können.
Der Vortrag "Selbstvermarktung – Tabu, Sackgasse oder zeitgemäße Notwendigkeit" wird auf die verschiedenen Facetten einer professionellen, freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit eingehen und Tipps zur Bewältigung des Berufsalltages liefern – und zwar auch für solche Künstler*innen, die Kunst aus Spaß an der Kunst machen und nicht davon leben wollen oder müssen.
Georg Divossen wurde 1962 in Bonn geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln. Parallel und danach arbeitete er rund 10 Jahre als Verleger im Printbereich, bevor er seine filmerische Arbeit professionalisierte. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als freier Filmemacher in den Bereichen Geschichtsvermittlung, Projektentwicklung und zeitgenössische Kunst. Mit Problemen der Selbstvermarktung hat er naturgemäß tagtäglich zu tun. Divossen gibt seit einigen Jahren das Internetjournal "TALKING ART" und "TALKING ART TOOLBOX" mit Erklärvideos, Filmbeiträgen und Texten zur zeitgenössischen Kunst sowie einem umfangreichen Ausstellungskalender heraus.
talking-art.de / talking-art-toolbox.de

Samstag 05.10.2019, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Jan Bockholt, Anna Thorlümke und Raffaela Lübbers

Donnerstag 10.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Christian Karpus: Urheber- und Medienrecht
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
Wann verletzt Kunst das Urheberrecht? Was macht eigentlich die VG-Bild-Kunst? Was darf ich wie wo veröffentlichen? Rechtsanwalt Christian Karpus ist spezialisiert auf Urheber-, Presse-, Medien- und Markenrecht. An Hand von Fallbeispielen wird er einen Einstieg in das zunächst sehr unübersichtlich und kompliziert scheinende Thema geben und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Kanzlei Karpus wurde im Jahr 2001 von Rechtsanwalt Christian Karpus gegründet und ist seitdem vor allem auf den Gebieten Medienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Arbeitsrecht tätig. Die Kanzlei berät und vertritt seither bundesweit erfolgreich Musiklabels, Künstler*innen und Künstleragent*innen, Musiker*innen, Kabarettist*innen und andere Kulturschaffende sowie kleine und mittelständische Unternehmen in allen Fragen des geistigen Eigentums. Privatpersonen vertritt die Kanzlei vorwiegend im Urheberrecht so z.B. bei Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Tauschbörsen bzw. Filesharing sowie in Markenverletzungsverfahren.
  

Freitag 11.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Angelika von Ammon: Förderlandschaft und Förderwesen – Dos and Dont`s
Ort: UZWEI im Dortmunder U, Leonie-Reygers Terrasse, 44137 Dortmund
In einem einstündigen Vortrag gibt Angelika von Ammon eine Übersicht über die Grundlagen der regionalen und überregionalen Förderlandschaft, deren Struktur und Zuständigkeitsbereiche. Zudem führt sie in die Grundlagen der Fördermittelbeantragung ein, spricht über die Dos and Dont`s bei Antragstellung, Kostenplan und Verwendungsnachweis.
Angelika von Ammon schloss ihren Master of Arts der Kulturanalyse und Kulturvermittlung an der TU Dortmund ab und betreut seit 2017 die Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF) des european centre of creative economy (ecce GmbH). Zuvor war sie im Vermittlungsteam des Hartware MedienKunstvereins tätig, unterstützte 2013-2015 die Ruhrtriennale und arbeitet seit 2010 freiberuflich an diversen Kulturprojekten im Ruhrgebiet, München und Wien.

Sonntag 13.10.2019, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung Lea Nabrotzky, Miriam Stolten und Janinka Okoye


Sonntag 13.10.2019, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Lisa Weitekamp und Magda Kizior

Mittwoch 16.10.2019, 16.00-18.00 Uhr
Timo Reineke: Das weiß doch jeder: Health insurance für Selbständige, Freiberufler*innen und Kreative
Ort: e-port, Mallinckrodtstraße 320, 44147 Dortmund
Während der Gründungsphase gibt es besonders viele To-Dos. Ein sehr wichtiger Aspekt ist das Thema Kranken- und Sozialversicherung. Häufig werden aber viele Gründe gefunden, sich nicht damit beschäftigen zu müssen. Finanzierung, Gründung und Entwicklung der Geschäftsidee nehmen meist mehr als die ganze Zeit in Anspruch. Wir verschaffen dir in kurzer Zeit einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und bieten dir die Sicherheit, nicht nur alles zu verstehen sondern auch auf die aktuellen Informationen zuzugreifen. Aus dem Studium in die Selbständigkeit, gesetzliche und private Krankenversicherung, Krankengeld, Künstlersozialkasse uvm.
Timo Reineke: Projektleiter Startup Ruhrgebiet, Techniker Krankenkasse

Um Anmeldung bei der Wirtschaftsförderung Dortmund wird gebeten: 0231/5023095 oder marita.krey@stadtdo.de

Samstag: 19.10.2019, 15.00 und 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung von Pia Schepers, Katja Krähe und Henrike Herzig

Mittwoch 30.10.2019, 18.30-20.00 Uhr
Prof. Dr. Ursula Frohne: "Neue Welt" - Ökologien künstlerischer Bildpraxen zwischen (materieller) Kompilation und (digitaler) Recherche 
Ort: Digitale Werkbank, Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
In einer materiellen Welt, die von den Kräften und Prozessen des Digitalen durchdrungen ist, kommt der Autonomie von Medien und Maschinen eine neue Bedeutung zu. Ausgehend von Wolfgang Tillmans Projekt "Truth Study Center" (2005–ongoing) geht es in dem Beitrag um den Status der Bilder und der Fotografie in einer nutzerorientierten visuellen Kultur. Über das konstellative Ausstellen vermitteln seine Bildersammlungen wie diese in der Zusammensicht miteinander kommunizieren und unsere Weltsicht kanalisieren. Ähnliche Methoden liegen den Online-Recherchen von Taryn Simon und Aaron Swartz zugrunde: Sie veranschaulichen wie algorithmisch gesteuerte Kommunikationen im Internet autonome Handlungsmuster erzeugen, die unsere Informations- und Wissenssphären nachhaltig strukturieren. Doch zielen künstlerische Auseinandersetzungen mit der Kultur der Digitalität auch auf die hiermit ermöglichte Stärkung der demokratisierenden Potenziale, indem offene Interaktionen etwa die Selbstermächtigung von marginalisierten Gruppen befördern. Die Komplexität dieser gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen voraussetzend, stellt sich die Frage nach den Strukturen der neuen kulturellen Ordnungen und den Ökologien des Digitalen.
Prof. Dr. Ursula Frohne ist Professorin für Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie lehrte als Professorin an der Universität zu Köln, als Visiting Professor am Department of Modern Culture and Media der Brown University (USA) sowie als Professorin für Art History an der International University Bremen. Vor Eintritt in ihre Universitätslaufbahn war sie als Hauptkuratorin am Museum für Neue Kunst des ZKM Karlsruhe tätig. Sie betreute in der Vergangenheit etliche Forschungs- und Ausstellungsprojekte und ist derzeitig Leiterin des Forschungsprojektes „Das Skulptur Projekte Archiv Münster. Eine Forschungseinrichtung für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit“ in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur.

 

NOVEMBER

Freitag, 15. 11.2019, 18.30-20.00 Uhr
Dr. Ralf Peters: Künstler sein im Kapitalismus. Zur Selbstpositionierung Kunstschaffender in einer ökonomisierten Lebenswelt

Ort: Rekorder II, Scharnhorststraße 68, 44147 Dortmund
In seinem Vortrag will Ralf Peters als Künstler anderen Kunstschaffenden ein paar dienliche Hinweise liefern, wie es gelingen könnte, die eigene, innere Position jenseits dessen, was man den Geist des Kapitalismus nennt, zu festigen. Wie soll es möglich sein, in einer global kapitalistischen Welt seine Kunst zu machen, auf Resonanz hoffen zu dürfen und die Mittel zusammenzubringen, die ein Leben ermöglichen, in dem der Raum für die Kunst bereit liegt - ohne zum Opfer der lebensweltlich dominanten kapitalistischen Logik zu werden? Der Vortrag orientiert sich in erster Linie an Schriften und Gedanken des Philosophen Max Scheler, der vor gut 100 Jahren einige Aufsätze zum Geist des Kapitalismus geschrieben hat. Schelers Ideen werden so aufbereitet, dass sie zu einer künstlerischen Selbstpositionierung beitragen können.
Dr. Ralf Peters ist als Künstler er auf den Feldern Extended Voice, Performance Art und Konzeptkunst unterwegs. Er ist promovierter Philosoph und arbeitet als Sprecher und Rezitator. Er beschäftigt sich mit dem Phänomen der menschlichen Stimme. Neben seiner theoretischen und künstlerischen Arbeit begleitet er als anerkannter Roy Hart Stimmlehrer Stimmbefreiungsprozesse von Menschen mit den verschiedensten stimmlichen Erfahrungshintergründen. Peters schreibt und bloggt zu den Themen Kunst und Stimme, mit den Schwerpunkten auf der Verbindung von Stimme und Performance Art, den philosophischen und anthropologischen Aspekten der menschlichen Stimme und den gesellschaftlichen Aspekten des zeitgenössischen Künstlerdaseins. Er ist Mitbegründer und einer der künstlerischen Leiter des Stimm- und Performance-Ensembles KörperSchafftKlang und Vorsitzender des stimmfeld-Vereins. Weitere Informationen unter www.stimmfeld.de

Sonntag 17.11.2019, 16.00-18.00 Uhr
Performance und Katalogpräsentation 
Ort: In der Ausstellung auf der UZWEI im Dortmunder U
Performance: lom-of-LaMa - Coupled Corporeality. Attempt at shared realities /Versuch gemeinsamer Realitäten

Mit der live-Performance „Coupled Corporeality“ widmet sich das Künstlerduo lom-of-LaMa der Erforschung von Kollektivität und Interkorporalität im analogen und virtuellen Raum und lädt ein, sich die Frage nach der Wahrnehmung von Innen- und Außenwelt, Distanz und Intimität, sowie der physischen und psychischen Präsenz innerhalb gleichzeitiger Realitäten zu stellen.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Blick in den druckfrischen Abschlusskatalog zu werfen und ihn – zum exklusiven Vorteilspreis – käuflich zu erwerben.

 

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