Annette Bohn und Anneke Dunkhase

Annette Bohn und Anneke Dunkhase

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Annette Bohn
Foto: Roland Baege, 2015

Annette Bohn
Foto: Roland Baege, 2015

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Anneke Dunkhase
Foto: Roland Baege, 2015

Anneke Dunkhase
Foto: Roland Baege, 2015

Anneke Dunkhase (geb. 1982 in Göttingen) und Annette Bohn (geb. 1984 in Essen) haben gemeinsam Kommunikationsdesign mit der Fachrichtung Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund studiert und 2011 mit dem Diplom abgeschlossen. Bereits seit 2009 entwickeln und verwirk­lichen die beiden Künstlerinnen gemeinsam Projekte. Eine befristete Anschubfinanzierung durch das Projekt „Hochschule vor Ort“ ermöglichte Anneke Dunkhase und Annette Bohn die Anmietung eines Ladenlokals in der Bornstraße 48, wo sie seit 2012 mit ihrem Atelier ansässig sind.

Ausgangspunkt für ihre heutige Arbeitsweise ist die Ausstellung Gut Brünninghausen (2010), für die die beiden lange zur Geschichte des Guts recherchiert haben. Dabei hat sich für die Künstlerinnen herauskristallisiert, dass bei einer Präsentation ihrer Ergebnisse ein alleiniger Rückgriff auf das Medium der Fotografie nicht ausreichen würde. Entstanden ist so eine Rauminstallation mit Fotografien und Fundstücken, die in Beziehung zueinander und zum Raum gesetzt wurden. 

Architektonische Eigenheiten aufzunehmen und bestehende räumliche Elemente in ihre Installationen zu übertragen, unter Berücksichtigung der Fragestellung „Wie bewegt sich der Besucher / Betrachter durch den Raum“, bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Dabei spielen immer wieder Doppelungen eine wesentliche Rolle. Sei es die Doppelung räumlicher Elemente in der Ausstellungssituation oder die Doppelung der Exponate einer Installation, die dann wiederum in anderen Aus­stellungen auftauchen.

Das Video Turbulente Strömungen ist die Dokumentation einer
performativen Installation im Innenhof des Ateliers von Anneke Dunkhase und Annette Bohn. Wie nach einer Choreografie bewegen sich die kegel­förmigen Objekte im bühnenhaften Hof im Luftstrom. Die Künstlerinnen machen durch die Objekte ein natürliches Phänomen in dem Hof sichtbar. Bei starkem Wind bildet sich am Fuße eines Hochhauses ein Luftwirbel, in dem sich leichte Gegenstände zirkulär bewegen.

Text: Simone Czech

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